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| '''[68] In dem Jahre tausendundfünf, nachdem Aldland versunken ist, ist dies an der Ostwand in Fryas-Burg geschrieben'''<ref>2193-1005 = 1188 v. Chr.</ref>
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| Nachdem wir in zwölf Jahren keinen Krekaländer in Almanland gesehen hatten, kamen hier drei Schiffe, so schmuck, wie wir keine hatten und nimmer zuvor gesehen hatten. Auf dem stattlichsten war ein König der Ionischen Insel : sein Name war Ulysus und der Ruf seiner Weisheit war groß. Diesem König war von einer Priesterin geweissagt worden, daß er König über alle Krekalande werden sollte, so er Rat wüßte, sich eine Lampe zu beschaffen, welche an der Lampe zu Texland angezündet wäre. Um sich einer zu bemächtigen, hatte er viele Schätze mitgebracht, besonders Frauenschmuck, wie sie in der Welt nicht schöner gemacht wurden. Sie kamen von Troja, einer Stadt, welche die Krekaländer eingenommen hatten. Alle diese Schätze bot er der Mutter an. Aber die Mutter wollte davon nichts wissen. Als er zuletzt sah, daß sie nicht gewonnen werden konnte, ging er nach Walhallagara<ref>Walcheren; die hier mitgeteilte Sage von der Landung des Ulixes (Ulysses) weicht erheblich ab von dem Bericht des Tacitus Germ., 3. Kp., der ihn zum Gründer von Asciburg am Rhein macht. Vgl. Heilige Urschrift, S. 249 f.</ref>.
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| Dort saß eine Maid, ihr Name war Rat; doch im Volksmunde wurde sie Kalip genannt, aus dem Grunde, weil ihre Unterlippe wie ein Ausguckbord hervorstach. Bei dieser hat er ein Jahr geweilt zum Ärger von allen, die es wußten<ref>die Kalypso des Homer (Od. 12, 403-453).</ref>. Nach der Aussage der Maiden hat er zuletzt von ihr eine Lampe erhalten. Doch sie hat ihm nicht viel genützt: denn als er in See gekommen ist, ist sein Schiff untergegangen, und er nackt und bloß von den anderen Schiffen aufgenommen worden.
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| ==Fußnoten==
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M. Auf Fryasburg 2
Ulysus und Kalip
75.08
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