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DE009.18 Frya: Difference between revisions

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Gehorsame Kinder! Als sie wieder zu sich kamen, errichteten sie diesen hohen Hügel, bauten darauf die Burg und schrieben auf ihre Mauern das Tex. Und damit alle es finden können, nannten sie das umliegende Land "Texland". Darum soll es so lange bleiben, wie die Erde Erde ist.
Gehorsame Kinder! Als sie wieder zu sich kamen, errichteten sie diesen hohen Hügel, bauten darauf die Burg und schrieben auf ihre Mauern das Tex. Und damit alle es finden können, nannten sie das umliegende Land "Texland". Darum soll es so lange bleiben, wie die Erde Erde ist.


=={{Version_Wirth}}==
===Fußnoten===
 
'''[/16]''' Frya war weiß gleich Schnee im Morgenrot, und das Blau ihrer Augen überwand das des Regenbogens. ''[...]'' Wie die Strahlen der Mittagsonne glänzten ihre Haare, die so fein waren wie Spinngewebe. ''[...]'' Ihre Speise war Honig und ihr Getränk war Tau, gesammelt aus den Blüten der Blumen.
 
Lichte Frya. Das erste, was sie ihre Kinder lehrte, war Selbstzucht; das andere war Liebe zur Tugend; und als sie jährig geworden, da lehrte sie sie den Wert der Freiheit kennen. »Denn«, sagte sie, »ohne Freiheit sind alle anderen '''[17]''' Tugenden allein gut, um euch zu Sklaven zu machen, eurer Herkunft zu ewiger Schande.«
 
Milde Frya. Nimmer ließ sie Erz aus der Erde schürfen um Eigennutz, sondern wenn sie es tat, war es zu jedermanns Nutze.
 
Glücklichste Frya. Als sie ihre Kinder aufgezogen bis ins siebente Knie<ref>Knie = Geschlecht, Grad der Verwandschaft (vgl. Heilige Urschrift, Seite 43 f.).</ref>, da rief sie alle nach Flyland. Dort gab sie ihnen ihren Rat (Tex) und sagte: »Laßt diesen euren Wegweiser sein, so wird es euch niemals übel ergehen.« ''[...]''
 
==Fußnoten==
<references />
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Latest revision as of 11:56, 1 June 2025

Entwurf Stafford

D. Auf drei Burgen

3. Urmütter

Frya

9.18 Frya war weiß, wie Schnee in der Morgenröte, und das Blau ihrer Augen übertraf das des Regenbogens.

Schöne Frya! Wie die Strahlen der Mittagssonne glänzte ihr Haar, fein wie Spinnfaden? ein Spinnennetz.

Fähige Frya! Wenn sie ihre Lippen spreizte, verstummten die Vögel und die Blätter wurden still.

Gewaltige Frya! Unter der Kraft ihres Blickes würde der Löwe zu ihren Füßen liegen und die Giftnatter ihr Gift zurückhalten.

Reine Frya! Ihre Nahrung war Honig und ihr Getränk war der Tau, gesammelt aus dem Busen der Blumen.

[010] Helle Frya! Das Erste, was sie ihre Kinder lehrte, war Selbstbeherrschung, das Zweite die Liebe zur Tugend. Und als sie heranwuchsen, lehrte sie sie, den Wert der Freiheit zu kennen, denn sie sagte: "Ohne Freiheit dienen alle anderen Tugenden nur dazu, euch zu Sklaven zu machen zur ewigen Schande eurer Abstammung."

Milde Frya! Niemals ließ sie zu ihrem eigenen Vorteil Metall von der Erde abbauen, aber wenn es geschah, war es zum Nutzen aller.

Glücklichste Frya! Wie die Sterne die Erde umschwärmen, so scharten sich ihre Kinder um sie.

Weise Frya! Als sie ihre Kinder bis zur siebten Generation großgezogen hatte, rief sie sie alle nach Fleeland Fliehland, gab ihnen ihren Tex und sagte: "Lasst dies euer Wegweiser sein, damit es euch nie schlecht ergeht."

Auserkorene Frya! Als sie zu Ende sprach, bebte die Erde wie das Meer von Wralda. Der Boden Fleelands versank unter ihren Füßen, die Luft wurde schwarz und ergoss unaufhörlich die Tränen. Und als ihre Kinder nach ihrer Mutter sahen, war sie schon längst auf ihrem Wach-Stern. Dann, endlich, sprach der Donner aus den Wolken und Blitze schrieben über das Himmelszelt: " Wache!"

Weitsichtige Frya! Das Land, aus dem sie aufgestiegen war, [011] war nun ein Strom, und außer ihrem Tex wurde alles, was aus ihren Händen kam, von ihm überwältigt.

Gehorsame Kinder! Als sie wieder zu sich kamen, errichteten sie diesen hohen Hügel, bauten darauf die Burg und schrieben auf ihre Mauern das Tex. Und damit alle es finden können, nannten sie das umliegende Land "Texland". Darum soll es so lange bleiben, wie die Erde Erde ist.

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Kapitel D: Wirth 1933