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DE006.12 Urgeschichte: Difference between revisions

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Revision as of 08:51, 18 August 2024

Entwurf Stafford

D. Auf drei Burgen

2. Urgeschichte

6.12 Dies ist unsere Urgeschichte:

Wralda, der allein ganz und ewig ist, schuf den Anfang. Dann kam die Zeit, und die Zeit erzeugte alle Dinge, sogar die Erde selbst. Die Erde gebar alle Gräser, Kräuter und Bäume, alle geliebten und alle gefürchteten Geschöpfe. Alles, was gut und lieb ist, brachte sie bei Tag hervor, und alles, was böse und furchterregend ist, brachte sie bei Nacht hervor. Nach dem zwölften Julfest gebar sie drei Mädchen: Lyda war aus glühend heißem Stoff, Finda aus heißem Stoff und Frya aus warmem Stoff.

Als sie auf die Welt kamen, nährte Wralda sie mit seinem Atem, damit die Menschen an ihn gebunden sein sollten. Als sie heranreiften, wurden sie fruchtbar und fanden Genuss in ihren Träumen. Wralda pflanzte ihnen sein od ein, und so gebar jede von ihnen zwölf Söhne und zwölf Töchter, zu jedem Julfest Zwillinge. Aus ihnen ist die ganze Menschheit hervorgegangen.

Template:Version Wirth

[16] Dies ist unsere Älteste Geschichte

Wralda, der allein gut und ewig ist, machte den Anfang, dann kam die Zeit; die Zeit schuf alle Dinge, auch die Erde (Irtha). Irtha gebar alle Gräser, Kräuter, Bäume, all das liebe und all das arge Getier. Alles, was gut und lieblich ist, brachte sie am Tage und alles, was übel und arg ist, brachte sie zur Nachtzeit hervor. Nach dem zwölften Julfest gebar sie drei Maide:

Lyda ward aus glühendem,

Finda ward aus heißem und

Frya aus warmem Staube.

Da sie bloß kamen, speiste Wralda sie mit seinem Odem. Od (Gottes Odem) trat zu ihnen ein und nun gebar jede zwölf Söhne und zwölf Töchter, eine jegliche Julzeit zween. Davon sind alle Menschen gekommen.

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