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Max R. Gerstenhauer

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Max Robert Gerstenhauer (1873-1940) komt voor in dossiers Ura-Linda van Bundesarchiv NS.

Selectie van documenten en brieven

Beschrijvingen meest overgenomen van Simon 2005; vindplaats in het Bundesarchiv toegevoegd.

  • 1934 / Der Streit um die Ura Linda- Chronik / in: Die Sonne I, 2, 1934, 115-121 + 172-176
  • (31-8-1937 / Telefonat Wirth: Duinker hat Übersetzung der Ura-Linda-Chronik gefertigt. „Unbrauchbar.” Bitte um Einwirkung auf Gerstenhauer, Schrift zurückzuziehen. [563/65-66])
  • (3-9-1937 / Wirth (Ahnenerbe „Ehrenpräsident”) an Sievers: Von Ministerialdirektor Geheimer Rat Gerstenhauer am 28.8. erfahren von Neuausgabe-Plan der Ura-Linda-Chronik durch Duinker. Gerstenhauer selbst: Duinker fehlen die fachwissenschaftlichen Voraussetzungen. „… wertloser, übler Dilettantismus” [563/97-98])
  • 23-9-1937 / Wüst an Gerstenhauer: Wirth machte Ahnenerbe Mitteilung, daß Gerstenhauer von Duinkers Plan der Neuherausgabe Ura-Linda-Chr. erzählte. Verhindern! [563/93-95]
  • 27-9-1937 / an Wüst: Stimmt zu: Duinker darf nicht veröffentlicht werden. Bearbeitet Duinker deswegen schon monatelang. Ohne Erfolg. Wenn auch weiterhin kein Erfolg, „müßten Sie allerdings die RSK in Bewegung setzen.” [563/89-91]
  • 9-11-1937 / Sievers an Gerstenhauer: Befürwortet Austausch von Materialien zu Ura-Linda- Chronik. „Die Behauptung Duinkers, dass Ottema vielfach falsch übersetzt habe, stimmt.” [563/17-21]
  • 12-11-1937 / an Reichsgeschäftsführer Nienert [= Sievers]: Bietet Beteiligung an der Neuausgabe der Uralinda-Chronik an. Zu Duinker: „Meine Bemühungen, ihn von der Veröffentlichung seines Ms abzubringen, haben leider keinen Erfolg gehabt.” [563/87-88]
  • 22-1-1938 / Sievers an Gerstenhauer: Der Präsident der RSK würde gerne auf das Ms Duinkers achten. „Da Sie ja allein das Ms kennen, wäre ich Ihnen für eine kurze offizielle Begutachtung, die ich an den Präsidenten der RSK weiterleiten kann, dankbar.” [563/81]
  • 21-2-1938 / Aktennotiz inzake Gerstenhauer ~ Germanische Mittelstelle [563/15]; zie ook BA BDC PA Gerstenhauer Bl. 144 (brief Gh aan Sievers) → zie onder
  • 5-3-1938 / Sievers an Gerstenhauer: Bez.: 21.2.38. Kommt „zu gegebener Zeit” drauf zurück. „Eine mündliche Stellungnahme ist dann vielleicht die gegebene Form.” Interesse an G’s >Germanische Mittelstelle.< und ihre Kontakte zu Des Vaderen Erfdeel. / BA BDC PA Gerstenhauer Bl. 146 + 145 + NS 21 / 600 + 815
  • 19-3-1938 / Gerstenhauer an Sievers: [Umfangreiches Selbstdarstellung ohne Bezug auf Ura-Linda- Chronik] G = u.a. „Bundesgroßmeister” des Deutschbund. Germanische Mittelstelle = „Zweckgemeinschaft des Deutschbunds. „… als einziger der alten völkischen Bünde zur weiteren Betätigung zugelassen.” 1500 Mitglieder. 1898 gegründet. / BA BDC PA Gerstenhauer Bl. 147-8

Omgezette teksten

Bundesarchiv NS 21/563 ”Echtheit der Ura-Linda-Chronik”, scan 15.

Aktennotiz

Betr.: Germanische Mittelstelle, Schreiben von Gauhauptstellenleiter Gerstenhauer in Weimar vom 21.2.38.

Der Gedanke einer ”Germanischen Mittelstelle” ist ausgezeichnet, wenn damit mehr erreicht wird, als nur eine neue Dienststelle unter vielen. Sie könnte der steille und nach aussen nicht in die Erscheinung tretende Mittelpunkt für alle Bestrebungen werden, die auf die Wiedererweckung eines germanischen Gemeinschaftsbewusstseins gehen — und diese Notwendigkeit besteht nicht nur gegenüber Niederländern und Nordländern, sondern auch gegenüber den angelsächischen Völkern; ja, hier ist sie am notwendigsten und wirksamsten, wenn man auf ganz weite Sichtarbeitet. Allerdings darf dabei keine Politik nach aussen sichtbar werden, weshalb man in vielen Fällen von der sichtbaren Zusammenarbeit mit einer politischen Partei absehen müsste. Der englische Faschismus z.B. hat mit Nationalsozialismus nur wenig zu tun, da ihm der eigentliche völkische Inhalt fehlt. Es gilt bei den Angelsachsen vor allem den Wahn zu zerstören, dass ”England” erst durch die normannische Eroberung mit ihrer angeblichen ”Romanisierung” geworden sei. Wenn man statt dessen allmählich das Interesse für die anglo-sächsische Urheimat und Geschichte weckt, so kann das einer Umstellung des Kulturbewusstseins auf das Germanische den Weg ebnen helfen. Ich habe bei meinem Aufenthalt in Kiel mit Dr. Jankuhn über diese Fragen eingehend gesprochen; gerade die eingehende Erforschung der Landschaft Angeln und von Haithabu bietet hier manche Möglichkeiten. Auch die jüngste politische Umstellung in England scheint dem einen günstigeren Boden zu bereiten, als bisher. Eine zielbewusste Kampagne in dieser Richtung werde ich in ”Germanien” gern aufnehmen.

Die Mittelstelle muss allerdings dann einen ganz weiten Rahmen bei straffster Konzentration im Innern bekommen; unbedingt notwendig ist ein enges Einvernehmen mit dem Erziehungsministerium (Austauschschüler und -Dozenten!), und mit dem Auswärtigen Amt (alle nach England und Amerika gehenden Diplomaten müssten auf diesem Gebiete unterrichtet sein).