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DE150.19 Ostallianz

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U. Konrad

2. Über Friso

Ostallianz

150.19

Wirth 1933

[/109] Was Friso fürder tat

Von seiner ersten Frau hat er zwei Schwäger behalten, die sehr wacker waren. Hetto, das ist Heiße, den jüngsten, schickte er als Sendboten nach Kattaburg, das tief in den Sachsenmarken liegt. Er hatte von Friso mitbekommen sieben Rosse außer seinem eigenen, beladen mit köstlichen Sachen, durch die Seekämpen geraubt. Bei jedem Pferd waren zwei junge Seekämpen und zwei junge Reuter, mit reichen Gewändern bekleidet und mit Geld in ihren Beuteln. Wie er Hetto nach Kattaburg schickte, sandte er Bruno, das ist Braune, den anderen Schwager, nach Mannagarda Wrda (Ort). Mannagarda Wrda ist weiter in diesem Buche Mannagardaforda geschrieben: aber das ist fehl getan. Alle Reichtümer, die sie mit hatten, wurden den Umständen nach verschenkt an die Fürsten und Fürstinnen und die auserwählten Jungfrauen. Kamen seine Knaben auf die Dorfaue, um mit dem Jungvolk zu tanzen, so ließen sie Körbe mit Kräuterkuchen kommen und Tonnen des besten Bieres. Nach diesen Boten ließ er immer Jungvolk über die Sachsenmarken fahren, die alle Geld in ihren Beuteln hatten und alle Gaben oder Geschenke mitbrachten, und auf der Dorfaue verzehrten sie unbekümmert darauf los. Wenn es nun geschah, daß die Sachsenknaben neidisch darnach sahen, dann lachten sie gütlich und sagten: »Wenn du den gemeinen Feind zu bekämpfen wagst, so kannst du deiner Braut noch viel reichere Gaben geben und noch fürstlicher verzehren.«

[110] Alle beiden Schwäger Frisos sind mit Töchtern der ruhmreichsten Fürsten getraut, und nachdem kamen die Sachsenknaben und Mädchen in ganzen Haufen zu dem Flymeer hinunter.

Fußnoten


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