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1617 Lex Frisionum - discussie: Difference between revisions

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Latijnse opdracht Frans van Jongema
 
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[[File:Siccama1.jpg|thumb|voorblad met opdracht door auteur (verzameling [[Gerard J. van der Meij|G.J. van der Meij]])]]
[[File:Siccama1.jpg|thumb|voorblad met opdracht<ref>“Nobilissimo amplissimo consultissimo JD Francisco a Jongama, senatori provincialis curiae dignissimo observantiae & amicitiae testimonium — Autor dd [dat, dicat]”</ref> door auteur aan Frans van Jongema<ref>'''Frans van Jongema''', ''z.v. Agge Doekes van Walta alias Laes van Jongema'', begon 1602 aan studie rechten te Franeker, was vanaf 1614 raadsheer in het Hof van Friesland, trouwde 1621 en overleed 1640. Zijn rouwbord hangt in de kerk van Wommels. ([https://www.crugten.nl/Bestanden/Walta%20-%20Stb.pdf bron1]/[https://www.mpaginae.nl/Schwartzenberg/TetvGrovestins.htm bron2]/[https://wommels-hidaard.protestantsekerk.net/historie_wommels__hidaard___/ bron3])</ref> (verzameling [[Gerard J. van der Meij|G.J. van der Meij]])]]
Discussie over ''Lex Frisionum sive Antiquae Frisiorum leges'' (1617) geschreven door '''Sibrandus/ Sybren Siccama'''.<ref>Links: [https://archive.org/details/bub_gb_MOKTFUSuH0AC/mode/2up Origineel 1617]; [https://archive.org/details/lexfrisionum00richgoog/page/n10/mode/2up Heruitgave 1866] met toelichting door Karl von Richthofen/ Friesch Genootschap.</ref>
Discussie over ''Lex Frisionum sive Antiquae Frisiorum leges'' (1617) geschreven door '''Sibrandus/ Sybren Siccama'''.<ref>Links: [https://archive.org/details/bub_gb_MOKTFUSuH0AC/mode/2up Origineel 1617]; [https://archive.org/details/lexfrisionum00richgoog/page/n10/mode/2up Heruitgave 1866] met toelichting door Karl von Richthofen/ Friesch Genootschap.</ref>


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== Das Volksrecht der Friesen ==
== Das Volksrecht der Friesen ==
S. Rietschel, Das Volksrecht der Friesen, in der Festschrift Otto Gierke zum 70. Geburtstage dargebracht, Weimar, Böhlaus Nachf., 1911, S. 223—244, nimmt die früher von Ph. Heck aufgestellte Ansicht, dass die Lex Frisionum ein über ein Weistum aufgenommenes Protokoll sei, wieder auf und vertritt sie mit neuen Gründen. Eine Deputation rechtskundiger Friesen habe am Hofe Karls des Grossen, wahrscheinlich für die 802 und 803 geplante Kodifikation der Volksrechte Aussagen über das Recht der Mittelfriesen und der West- und Ostfriesen gemacht, welche von einem Franken protokolliert wurden. Die Aussagen wurden in friesischer Sprache abgegeben, aber natürlich lateinisch protokolliert. Dieses Protokoll ist die uns überlieferte Lex Frisionum. R. weist nach, dass der Stil der Lex einheitlich ist. Dies erklärt sich aus der lateinischen Formulierung durch den Protokollanten, ebenso die völlige Abwesenheit friesischer Rechtsausdrücke und die Anwendung fränkischer Rechtswörter. Der buntscheckige Inhalt der Lex, die mannichfachen Widersprüche darin erklären sich aus der Mehrheit der Rechtskundigen, deren Aussagen nach der Herkunft und der Art ihrer Kenntnis verschieden waren. Auch ich möchte mich dieser Ansicht anschliessen, die mir wahrscheinlicher vorkommt als die herrschende, welche die Lex als eine Kompilation aus verschiedenen Rechtsaufzeichnungen ansieht; zumal da R. einen aus der Beschaffenheit des unserer Kenntnis des Textes allein zu Grunde liegenden Druckes geltend gemachten Gegengrund entkräftet hat. Zwar bleibt auch bei dieser Annahme einzelnes schwer zu erklären, wie namentlich die ganz auf dem Heidentum beruhende Bestimmung, dass der Tempelschänder den Göttern geopfert werden solle, deren Heiligtum er geschändet hatte (Additamentum 11). Man kann sich nur schwer vorstellen, dass diese Aussage, die nur von einem heidnischen Friesen herrühren könnte, von einem christlichen Schreiber am Hofe Karls des Grossen anstandslos protokolliert werden konnte. Aber Erklärungen, welche die Möglichkeit jeden Zweifels ausschliessen, gibt es gegenüber so schwierigen Problemen wohl überhaupt nicht, und die Erklärung von Heck und Rietschel empfiehlt sich durch ihre Einfachheit und durch die Geringfügigkeit der unaufgeklärten Reste gegenüber der bisher herrschenden Annahme, die zu sehr viel schwereren Bedenken Anlass bietet, Bedenken, welche selbst durch so phantasievolle und grundlose Erkläruugsversuche, wie sie neuerdings uns dargeboten sind, nicht behoben werden können. K.Z.
<blockquote>S. Rietschel, Das Volksrecht der Friesen, in der Festschrift Otto Gierke zum 70. Geburtstage dargebracht, Weimar, Böhlaus Nachf., 1911, S. 223—244, nimmt die früher von Ph. Heck aufgestellte Ansicht, dass die Lex Frisionum ein über ein Weistum aufgenommenes Protokoll sei, wieder auf und vertritt sie mit neuen Gründen. Eine Deputation rechtskundiger Friesen habe am Hofe Karls des Grossen, wahrscheinlich für die 802 und 803 geplante Kodifikation der Volksrechte Aussagen über das Recht der Mittelfriesen und der West- und Ostfriesen gemacht, welche von einem Franken protokolliert wurden. Die Aussagen wurden in friesischer Sprache abgegeben, aber natürlich lateinisch protokolliert. Dieses Protokoll ist die uns überlieferte Lex Frisionum. R. weist nach, dass der Stil der Lex einheitlich ist. Dies erklärt sich aus der lateinischen Formulierung durch den Protokollanten, ebenso die völlige Abwesenheit friesischer Rechtsausdrücke und die Anwendung fränkischer Rechtswörter. Der buntscheckige Inhalt der Lex, die mannichfachen Widersprüche darin erklären sich aus der Mehrheit der Rechtskundigen, deren Aussagen nach der Herkunft und der Art ihrer Kenntnis verschieden waren. Auch ich möchte mich dieser Ansicht anschliessen, die mir wahrscheinlicher vorkommt als die herrschende, welche die Lex als eine Kompilation aus verschiedenen Rechtsaufzeichnungen ansieht; zumal da R. einen aus der Beschaffenheit des unserer Kenntnis des Textes allein zu Grunde liegenden Druckes geltend gemachten Gegengrund entkräftet hat. Zwar bleibt auch bei dieser Annahme einzelnes schwer zu erklären, wie namentlich die ganz auf dem Heidentum beruhende Bestimmung, dass der Tempelschänder den Göttern geopfert werden solle, deren Heiligtum er geschändet hatte (Additamentum 11). Man kann sich nur schwer vorstellen, dass diese Aussage, die nur von einem heidnischen Friesen herrühren könnte, von einem christlichen Schreiber am Hofe Karls des Grossen anstandslos protokolliert werden konnte. Aber Erklärungen, welche die Möglichkeit jeden Zweifels ausschliessen, gibt es gegenüber so schwierigen Problemen wohl überhaupt nicht, und die Erklärung von Heck und Rietschel empfiehlt sich durch ihre Einfachheit und durch die Geringfügigkeit der unaufgeklärten Reste gegenüber der bisher herrschenden Annahme, die zu sehr viel schwereren Bedenken Anlass bietet, Bedenken, welche selbst durch so phantasievolle und grundlose Erkläruugsversuche, wie sie neuerdings uns dargeboten sind, nicht behoben werden können. K.Z.</blockquote>[meer volgt]
 
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== Over Sibrandus/ Sybren Siccama (±1570-1650) ==
== Over Sibrandus/ Sybren Siccama (±1570-1650) ==

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voorblad met opdracht[1] door auteur aan Frans van Jongema[2] (verzameling G.J. van der Meij)

Discussie over Lex Frisionum sive Antiquae Frisiorum leges (1617) geschreven door Sibrandus/ Sybren Siccama.[3]

Kammeier 1940

Wilhelm Kammeier (1889-1959): Die Fälschung der deutschen Geschichte — Band I (2. Auflage, 1940),[4] Heft 4, Kapitel 4, Seite 238 (Nederlandse vertaling):

III. Het Friese gewoonterecht vormt een aanzienlijk raadsel voor onderzoekers. Wat betreft de vermeende oorsprong van deze wetscode, vernemen we dat een delegatie van juridisch onderlegde Friezen verklaringen aflegde aan het hof van Karel de Grote over het recht van Midden-, Oost- en West-Friezen. Het is belangrijk te bedenken dat deze verklaringen niet slechts een historische curiositeit waren die in de archieven sluimerde, maar dat ze bedoeld waren om het geldende recht van de Friezen weer te geven. “De verklaringen werden in het Fries afgelegd, maar werden uiteraard opgetekend. Deze vastlegging is de Lex Frisionum die aan ons is overgeleverd..., waarmee de volledige afwezigheid van Friese juridische termen en het gebruik van Frankische juridische terminologie wordt verklaard. De bonte inhoud van de Lex, de vele tegenstrijdigheden (!) erin, kunnen worden verklaard door de meeste rechtsgeleerden, wier uitspraken varieerden afhankelijk van hun afkomst en de aard van hun kennis... Toegegeven, zelfs met deze aanname blijven sommige dingen moeilijk te verklaren (!), zoals de bepaling, volledig gebaseerd op het heidendom, dat de tempelontheiliger (!!) geofferd moet worden aan de goden (!!) wier heiligdommen hij had ontwijd. Het is moeilijk voor te stellen dat deze uitspraak zonder bezwaar kon worden opgetekend door een christelijke schrijver aan het hof van Karel de Grote.” (13) Men kan zich zo'n gruweldaad niet alleen voorstellen, men kan zich het gewoonweg niet voorstellen! Zoiets zou in de naam van Karel de Grote tot geldig Fries recht verklaard zijn!! Hier voelt iedereen de laatmiddeleeuwse juridische onzin – alleen een rechtshistoricus, als nederige slaaf van de geschreven traditie, staat nog steeds in geloof voor zo'n “echte” rechtsbron. Andere onderzoekers verklaren de ingewikkelde kwestie natuurlijk anders; zij zien het Friese recht als wederom een ​​“privéwerk”. (13) NA. [Neues Archiv der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde] 37 [1912], S. 344[5]. [zie onder: Das Volksrecht der Friesen]

Originele Duitse tekst:

Das Volksrecht der Friesen gibt der Forschung schwere Rätsel auf. Über das angebliche Zustandekommen dieses Rechtsbuchs erfahren wir, eine Deputation rechtskundiger Friesen habe am Hofe Karls des Großen über das Recht der Mittel-, Ost- und Westfriesen Aussagen gemacht. Man muß sich dabei vergegenwärtigen, daß diese Aussagen nicht etwa als historische Kuriosität im Archiv schlummern, sondern daß sie geltendes Recht der Friesen darstellen sollten. »Die Aussagen wurden in friesischer Sprache abgegeben, aber natürlich protokolliert. Dieses Protokoll ist die uns überlieferte Lex Frisionum ..., so erklärt sich die völlige Abwesenheit friesischer Rechtsausdrücke und die Anwendung fränkischer Rechtswörter. Der buntscheckige Inhalt der Lex, die mannigfachen Widersprüche (!) darin erklären sich aus der Mehrheit der Rechtskundigen, deren Aussagen nach der Herkunft und der Art ihrer Kenntnis verschieden waren... Zwar bleibt auch bei dieser Annahme einzelnes schwer zu erklären (!), wie namentlich die ganz auf dem Heidentum beruhende Bestimmung, daß der Tempelschänder (!!) den Göttern (!!) geopfert werden solle, deren Heiligtümer er geschändet hatte. Man kann sich schwer vorstellen, daß diese Aussage von einem christlichen Schreiber am Hofe Karls des Großen anstandslos protokolliert werden konnte.« (13) Man kann sich solche Ungeheuerlichkeit nicht nur schwer, man kann sie sich überhaupt nicht vorstellen! So etwas soll in Karls Namen für geltendes Friesenrecht erklärt worden sein!! Hier fühlt doch jedermann die spätmittelalterliche Rechtsfabelei — nur ein Rechtshistoriker, als demütiger Sklave der geschriebenen Überlieferung, steht nach wie vor gläubig vor solcher »echten« Rechtsquelle. Andere Forscher erklären die verzwickte Sache natürlich anders; sie erblicken in der friesischen Lex nämlich wieder eine »Privatarbeit«.

Das Volksrecht der Friesen

S. Rietschel, Das Volksrecht der Friesen, in der Festschrift Otto Gierke zum 70. Geburtstage dargebracht, Weimar, Böhlaus Nachf., 1911, S. 223—244, nimmt die früher von Ph. Heck aufgestellte Ansicht, dass die Lex Frisionum ein über ein Weistum aufgenommenes Protokoll sei, wieder auf und vertritt sie mit neuen Gründen. Eine Deputation rechtskundiger Friesen habe am Hofe Karls des Grossen, wahrscheinlich für die 802 und 803 geplante Kodifikation der Volksrechte Aussagen über das Recht der Mittelfriesen und der West- und Ostfriesen gemacht, welche von einem Franken protokolliert wurden. Die Aussagen wurden in friesischer Sprache abgegeben, aber natürlich lateinisch protokolliert. Dieses Protokoll ist die uns überlieferte Lex Frisionum. R. weist nach, dass der Stil der Lex einheitlich ist. Dies erklärt sich aus der lateinischen Formulierung durch den Protokollanten, ebenso die völlige Abwesenheit friesischer Rechtsausdrücke und die Anwendung fränkischer Rechtswörter. Der buntscheckige Inhalt der Lex, die mannichfachen Widersprüche darin erklären sich aus der Mehrheit der Rechtskundigen, deren Aussagen nach der Herkunft und der Art ihrer Kenntnis verschieden waren. Auch ich möchte mich dieser Ansicht anschliessen, die mir wahrscheinlicher vorkommt als die herrschende, welche die Lex als eine Kompilation aus verschiedenen Rechtsaufzeichnungen ansieht; zumal da R. einen aus der Beschaffenheit des unserer Kenntnis des Textes allein zu Grunde liegenden Druckes geltend gemachten Gegengrund entkräftet hat. Zwar bleibt auch bei dieser Annahme einzelnes schwer zu erklären, wie namentlich die ganz auf dem Heidentum beruhende Bestimmung, dass der Tempelschänder den Göttern geopfert werden solle, deren Heiligtum er geschändet hatte (Additamentum 11). Man kann sich nur schwer vorstellen, dass diese Aussage, die nur von einem heidnischen Friesen herrühren könnte, von einem christlichen Schreiber am Hofe Karls des Grossen anstandslos protokolliert werden konnte. Aber Erklärungen, welche die Möglichkeit jeden Zweifels ausschliessen, gibt es gegenüber so schwierigen Problemen wohl überhaupt nicht, und die Erklärung von Heck und Rietschel empfiehlt sich durch ihre Einfachheit und durch die Geringfügigkeit der unaufgeklärten Reste gegenüber der bisher herrschenden Annahme, die zu sehr viel schwereren Bedenken Anlass bietet, Bedenken, welche selbst durch so phantasievolle und grundlose Erkläruugsversuche, wie sie neuerdings uns dargeboten sind, nicht behoben werden können. K.Z.

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Over Sibrandus/ Sybren Siccama (±1570-1650)

Biographisch Woordenboek (Van der Aa, 1858-1878)

SICCAMA (Sibrandus), zoon van den volgende [Tetardus/ Tjaerd Claeszen Siccama], omstreeks 1570 te Bolsward geboren, had gedurende 7 jaren tot leermeester Joannes Fungerus, en bezocht in 1590 de hoogeschool te Franeker, waar hij zich op de regtsgeleerdheid toelegde, en den graad van doctor verwierf, waarna hij in 1598 onder het getal van advokaten werd aangenomen. Niet lang oefende hij de praktijk uit, daar hij secretaris werd van Hasselt in Overijssel; in 1602 werd hij secretaris van Bolsward. Hij nam 20 jaren lang dit ambt waar, en overleed den 31 Mei 1622. Hij huwde Uilkje Reins, in 16[0]4 gestorven, die hem 2 zonen schonk, 1. Renatus of Rein, in 1600 geboren, studeerde te Harderwijk, en in 1620 te Franeker, waar hij zich op de godgeleerdheid toelegde. Hij werd vervolgens predikant te Wolsum en Westhem, en overleed in 1681, 2. Tjeerd, in 1604 geboren, studeerde te Franeker in de medicijnen, zette zich als doctor in zijne geboortestad neder, waar hij in 1650 overleed.

Zijne geschriften zijn:

  • De Judicio centumvirali libri II. Franeq. 1597, Halae 1723, 1776, curante C.F. Zepernich, ook in Graevii Thes T. II.
  • De veteri anno Romano Romuli et Numae Pompilii antitheses. Campis 1599. 4o. Ook in Thesaurus. Graevii. T. VIII.
  • In Fastos Kalendares Romanos praecidanea. Campis 1599. 4o. Amst. 1600. 4o. met den titel Fastorum Kalendarium libri II. ex veterum monumentis, marmoribus, numismatibus, aliisque antiquitatum fragmentis, aucti et emendati. Ook in Graevii Thesauro. T. III.
  • Epistola de vita et morte Godefridi Sopingii. Praemissa est Apologeticae responsioni Sopingii ad libellum anonymum. Franeq. 1616. 4o.
  • Lex Frisionum sive antiquae Frisiorum leges, a reliquis veterum Germanorum legibus separatim éditae et notis illustratae. Aecedunt statuta opstalbonica, anno 1323 rogata. Franeq. 1617. 4o. C.H. Trotz had in 1758 het voornemen dit werk met uitgebreide aanteekk. op nieuw uit te geven.
  • Epistolae in Sylloge Matthaei post Alciatum contra Vitam monasticam, p. 152, 281, 316. Ook beoefende hij de Latijnsche en Grieksche poezij, blijkens zijne gedichten vóór Herbajus, Res quotidianae, Lycklama Membranae en Furmerii Annales. Hij betreurde den dood van Raph. Clingbyl, in een Gr. elegie, te gelijk met de oratie van Lycklama gedrukt.

Hij wenschte ook uit te geven:

  • Commentarius ad Pragmaticam sanctionem Imp. Sigismundi de libertate Frisiorum; Notae ad Statuta Opstalbomica; Notae auctae et emendatae ad leges Frisiorum; Comment. ad Tit. Dig. de officio praefecti Urbi; Parerga, en een uitgaaf van Festus.

Zie Struvius, Act. Liter, T. VI. p. 17; De Wal, de cl. Fris. Iuris., p. 41, 161, 439; Wiarda, Geschichte der alten Friesch Gesetze in Comment 3e Cl. Inst. Reg. Belg., T. II. p. 9; Sweertii, Ath. Bat., p. 673; Val. Andreas, Bibl. Belg., p 609; Foppens, Bibl. Belg., T. II. p. 1095; Paquot, Mém., T. I. p. 88. Th. Eberti, Eulog. Ictor. et Polit. no. XCVI. p. 103, 104; Tob. Magyri, Eponym; Saxe, Onom., T. III. p. 45; Vriemoet, Elog., p. 100; Engelsma, volgl. der predd. v.d. cl. v. Zevenwoud, bl. 126; Hugo, Gesch. des Rom. Rechts Seit Just., § 318; Hoeffner, Commentar, uber der Institut., § 477. Not 1; Schwartzenberg, Voorr. v.h. Charterb., D. I. passim; Halbertsma, Hulde aan G. Japiks, D. II. bl. 337; Stamboek v.d. Fries. adel, I. 105, II. 68.

Nieuw Nederlandsch Biografisch Woordenboek (NNBW, 1911-1937)

SICCAMA (Sybren), geb. omstr. 1570 te Bolsward en aldaar overleden 31 Mei 1622, zoon van den Bolswarder stadssecretaris Tjeerd S. Hij bezocht de latijnsche school van zijn geboortestad en werd een leerling van den begaafden rector Johannes Fungeri, die hem van 1583-90 les gaf. Den 18en Juni 1590 werd hij ingeschreven als jur. student te Franeker. In 1598 stond zijn naam op de rol der friesche advocaten. Als secretaris te Hasselt schreef hij de historisch-juridische studie De Judicio centum virali (Franeker 1596), die hij opdroeg aan stadhouder Willem Lodewijk, en twee boekjes over den Romeinschen kalender o.a. De Veteri anno Romano Romuli et Numae populi antitheses (Campis 1599) met een opdracht aan Scaliger. In 1597 bezocht hij Scaliger en onderhield zich met hem over archealogie en chronologie. Hij ijverde met succes voor het beroep van ds. Bogerman te Appingedam naar Hasselt (1598). In 1602 volgde hij zijn vader op als secretaris van Bolsward en wist allerlei moeilijkheden tusschen de kerk en de stad uit den weg te ruimen. Aan zijn vriend Godefridus Sopingius, predikant te Bolsward (1603-15) wijdde hij een biografie. Zijn grafschrift in de kerk te Bolsward geeft als zijn vrouw aan Wilkien Reins, overleden 1604, bij wie hij twee zoons had: Rein S., die predikant werd in Wolsum c.a. (overl. 1681) en Tjeerd, dokter te Bolsward (overl. 1650). Tot zijn nageslacht behooren Dr. Abel Siccama, die in de 18e eeuw een boek- en uitgeverszaak te Leeuwarden had op den Eewal, en Abel Siccama, die omstreeks 1830 studie maakte van de Juniusmanuscripten te Oxford.

Het standaardwerk van Siccama is zijn uitgave van de Lex Frisionum (Franeker 1617); zij is voorzien van een opdracht aan de Staten van Friesland.

Zie: G. de Wal, Oratio de Claris Frisiae Jure consultis (Leov. 1825), 41, 161, 439; W.B.S. Boeles, Frieslands hoogeschool en het Rijks Athenaeum te Franeker (Leeuw. 1879) II, 37; W. Eekhoff, De stedelijke Bibliotheek van Leeuwarden (1870) 439; J.H. Halbertsma, Letterk. Naoogst (1840) 285; von Richthofen, Lex Frisionum (Leeuw. 1866); mijn [d.i.: Wumkes’] opstel in It Heitelan (Snits, 1919), 99.

[meer later]

Noten

  1. “Nobilissimo amplissimo consultissimo JD Francisco a Jongama, senatori provincialis curiae dignissimo observantiae & amicitiae testimonium — Autor dd [dat, dicat]”
  2. Frans van Jongema, z.v. Agge Doekes van Walta alias Laes van Jongema, begon 1602 aan studie rechten te Franeker, was vanaf 1614 raadsheer in het Hof van Friesland, trouwde 1621 en overleed 1640. Zijn rouwbord hangt in de kerk van Wommels. (bron1/bron2/bron3)
  3. Links: Origineel 1617; Heruitgave 1866 met toelichting door Karl von Richthofen/ Friesch Genootschap.
  4. Link: Uitgave 1940.
  5. Link